Geschichte

Grunau wird erstmals urkundlich mit dem Namen des Grunau Baches "fluvius Grunonau" im Jahre 1004 erwähnt. Im Zusammenhang mit der Schlacht bei Hohenmölsen am 15.10.1080, in welcher sich König Heinrich der IV. und Rudolf der Herzog von Schwaben erbittert bekämpften, wurde in Grunau die Holz-Erde Burg, die einen steinernen Turm hatte und die etwa um das Jahr 1000 erbaut wurde, von Truppen Rudolf von Schwaben erobert und niedergebrannt (an dieser Stelle wird später die heutige Kirche zu Grunau erbaut). In Urkunden wird Grunau um 1332 als Grona, 1428 Gruna, um 1750 als Gruhna und ab 1816 als Grunau bezeichnet.
Der Name Grunau stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet der "Ort am grünen, wiesenreichen Bach", im altsächsischen auch "Land am Wasser oder Land an den nassen Wiesen".
Im frühen Mittelalter war die Grunau eher ein Fluß als ein Bach wie heute und sie besaß eine große sumpfige Niederung. Wie groß der Sumpf in Grunau war, beschreibt der Chronist König Heinrichs IV. ein Mönch: Er schreibt im Jahre 1802.